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Der Inhaber ist seit 1966 im Bauwesen tätig.
Nach achtjähriger Tätigkeit in einem namhaften Fertigteilwerk in den Bereichen Tragwerksplanung, Kalkulation und Verkauf von Stahlbetonfertigteilgebäuden wurde 1974 das Ingenieurbüro Derflinger in München gegründet.
Im Mittelpunkt des Tätigkeitsfeldes des Ingenieurbüros steht von Anfang an die Tragwerksplanung. Zusätzlich werden die bauphysikalischen Nachweise für den Wärme- und Schallschutz einschließlich der Nachweise gemäß der jeweils aktuellen EnEV mit dem Energieausweis sowie die Konzepte für den baulichen und vorbeugenden Brandschutz erstellt.
Der Einsatz als Koordinator für Sicherheit und Gesundheitsschutz rundet den Einsatzbereich ab.
Von Anfang an wurde Wert auf eine breite Fächerung des Leistungsangebotes gelegt, wobei Wohnungs-, Industrie- und Gewerbebauten mit allen möglichen Baustoffen
- Mauerwerk
- Holzbau
- Stahlbeton
- Stahl
- Textile Membrane
Durch die Mitarbeit in der Forschung und in verschiedenen Sachverständigenausschüssen beim DiBt CEB und DIN/ DafStb konnten grundlegende Kenntnisse insbesondere auf den Gebieten der Rissebildung des Betons und der Planung und Ausführung von WU Bauwerken erworben werden. Dazu liegen zahlreiche Veröffentlichungen und Vorträge vor.
Neben den inländischen Projekten war das Büro auch an der Realisierung außereuropäischer Bauvorhaben beteiligt:
technische Bearbeitung (Tragwerksplanung, Ausschreibung und Projektleitung) einer
vorwiegend in Stahl errichteten Textilfabrik in Afghanistan,
einer Teppichfabrik in Lybien und
zweier Zuckerfabriken in Malaysien.
Weitreichende Erfahrungen im Leichtmetallbau wurden durch die Planung- und Überwachung von vorgehängten Fassadenelementen z. B. Siemens München-Neuperlach, MBB München- Ottobrunn, Klinik München- Bogenhausen) gesammelt.
Traditionell ist der MASSIVBAU der Haupteinsatzbereich bei der Tragwerksplanung. Neben den üblichen konventionellen Hochbauten fordert der Entwurf statisch anspruchsvoller Konstruktionen die Kreativität des Konstrukteurs.
Das zeigte sich 1981 bei der Bearbeitung einer mittels pneumatischer Schalung betonierten 20 m frei gespannten Stahlbetonkuppel ebenso wie bei der Mitarbeit am Forschungswindkraftwerk Growian und bei der Planung zum ersten in Bayern 1989 errichteten Windkraftwerk in Preßeck.
Auch die Tragwerksplanung für die Überdachung der Tribüne der Sportanlage in Aschheim regte zu nicht konventionellen Lösungen an. Die durch textile Membrane gebildete geschwungene Dachfläche wird von einem räumlichen Stahltragwerk aus Rundrohren getragen.
Mit der Tragwerksplanung für die Überdachung des Eisstadions in Peißenberg (über 36m freigespanntes Holztragwerk), der Tennis- und Squashanlage in Miesbach und des Feststadels der Gemeinde Aschheim konnten wir unsere Kompetenz auch im Holzbau beweisen.
Nach anfänglich starkem Widerstand insbesondere von Seiten der Münchner Behörden setzte sich auch in München die Bauweise von Bauwerken im Grundwasser ohne Außenabdichtung- die "Weiße Wanne"- durch. Die Kombination von wasserundurchlässigen und fugenlosen Bauwerken erweist sich als robust und wirtschaftlich. Wir waren von Anfang an dabei!
Der Zwang nach vollkommener Dichtheit der Gebäudehülle und der Bau von Niedrig- und Null- Energiehäusern fordern noch besser durchdachte Details und verschärfte Rechenverfahren. Dazu steht neben der langjährigen Erfahrung modernste EDV mit leistungsfähigen Programmen zur Verfügung.
Bis dato wurden bereits mehr als 200 Baumaßnahmen in sicherheitstechnischer Hinsicht begleitet.
Gewürdigt werden die Leistungen des Büros durch zahlreiche Eintragung in die Listen der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau:
Verantwortlicher Sachverständiger gemäß ZVEnEV für die Erstellung und Prüfung von Nachweisen des baulichen und energiesparenden Wärmeschutzes.
Bauvorlageberechtigter
Nachweisberechtigter für Standsicherheit
Nachweisberechtigter für vorbeugenden Brandschutz
Koordinator nach Baustellenverordnung










